Klarheit über ADHS

Info zu ADHS
Zu viel in Kopf...

Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung

ADHS ist eine Aufmerksamkeitsdefizitstörung und tritt bei ca. 4% der Bevölkerung auf. Die Hauptsymptome sind Konzentrationsstörungen, rasche Ablenkbarkeit, schlechte Planung, chaotischer Arbeitsweise, ungenügendes Zeitmanagement, Schwierigkeiten Aufgaben anzufangen und zu beenden, Stimmungsschwankungen, innerliche Nervosität und rasche Wut.   

Obwohl ADHS zu den häufigeren psychischen Auffälligkeiten gehört, ist es in den Ausbildungen von Ärzten, Psychiatern, Psychologen sowie Lehrpersonen kaum im Ausbildungspflichtteil enthalten. ADHS Betroffene zeigen in Therapie und/oder Coaching rasche Fortschritte, wenn sie sich selber besser verstehen und bereit sind, etwas in ihrem Leben zu ändern.  

Leider wird die Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung noch immer zu oft verkannt und deshalb nicht korrekt behandelt. In Deutschland wird nur jeder 10. ADHS Betroffene diagnostiziert und behandelt, in der Schweiz dürften die Zahl ähnlich tief sein. So zeigt sich viel rascher eine Depression oder eine Angstproblematik, das ADHS "versteckt" sich dahinter. Daher braucht für die ADHS Diagnose eine fundiert Abklärung mit verschiedenen Tests, ausführliche Anamnese und Gesprächen. Nicht selten werden für die Diagnose Angehörige dazu gezogen, z.B. die Eltern eines Kindes oder der Partner, die Partnerin. 

Im Erwachsenenalter werden seit ein paar Jahren ebenfalls Diagnosen gestellt. Ein Teil der Betroffenen kompensieren ihre Symptome mit der vorhandenen Energie und dank guter Intelligenz nutzen sie Strategien, ihre Schwächen zu überspielen. So ist es nicht verwunderlich, dass vermehrt Diagnosen ab dem 35. Lebensjahr gestellt werden. Ab diesem Zeitpunkt sinkt allmählich die Energie und die Strategien um dieses Defizit zu kompensieren reichen nicht mehr aus. Im Vorfeld zeigt sich jedoch nicht das ADHS, sondern die Erschöpfung oder die Angst vor der Existenz und der Arbeitsplatzverlust.

 

Wirksame Ansätze  

Mehrere Studien belegen eine erfolgreiche Behandlung im Zusammenspiel von ärztlicher Begleitung und ADHS Coaching. Während der Arzt sich um das gesamte Wohlbefinden sorgt, kümmert sich ein Coach ganz spezifisch um die Auswirkungen des ADHS auf das Berufs- und Privatleben. Dabei wird im Coaching der Blick "nach vorne gerichtet" und es wird weniger nach Ursachen in der Vergangenheit gesucht. In diesem Punkt unterscheiden wir uns von einem ausgebildeten Psychotherapeuten, Psychotherapeutin. Hier erfährst Du mehr über uns.

 

Ist ADHS heilbar?

Eine Studie aus dem 2017 zeigte, dass man mit der richtigen Techniken die Symptome überlisten und somit gut leben kann. Mit unserem Konzept beabsichtigen wir, den Betroffenen eine hohe Lebensqualität zu ermöglichen. Dazu gehören 2 Bereiche:

  • Das Wissen über sich und ADHS
  • Das systemische Coaching

Eine Heilung im Sinn, dass ADHS verschwunden ist, gibt es nicht. Die Möglichkeit, damit gut und erfolgreich zu sein, die wird immer wieder bestätigt, z.B. Prominente, die an die Öffentlichkeit treten.

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