Informationen für Fachpersonen

Vermutlich haben Sie Patientinnen und Patienten, die an der Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) leiden. Bis vor einigen Jahren war selbst in Fachkreisen die Meinung weit verbreitet, dass ADHS sich "auswachsen" würde. Epidemiologische Studien und klinische Erfahrungen (z. B. Aussagen von Eltern und betroffenen Kindern) zeigen jedoch, dass dies nicht zutrifft. Querschnittstudien belegen, dass in über 50% der Fälle ADHS im Erwachsenenalter bestehen bleibt.

Viele Betroffene leiden darunter und sind mit ihrer Lebensbilanz unzufrieden. Sie haben erhebliche Schwierigkeiten in der Alltagsbewältigung, im Beruf und in der Partnerschaft. Sie sind weniger erfolgreich, kündigen häufiger ihre Arbeitsstelle, brechen eher Beziehungen ab und geraten öfters in eine Krise. Doch das muss nicht sein.

In unserem Coaching arbeiten wir gezielt an diesen Beeinträchtigungen und bieten möglichst einfache und sofort umsetzbare Hilfestellungen. Unsere Grundlagen sind die Kernsymptomcluster der Diagnosekriterien (Aufmerksamkeitsstörung, Impulsivität und motorische Unruhe) der im DSM beschriebenen Symptome. Für Ihre Patientinnen und Patienten, die unter den persönlichen, sozialen und beruflichen Folgen von ADHS leiden, ist neben ihrer ärztlichen Begleitung ein vorübergehendes ADHS-Coaching eine hilfreiche Unterstützung.