Hyperaktiv, angetrieben sein, innerlich unruhig, sich angespannt oder sich gestresst fühlen. Das kennt jeder und in gewissen Situationen hat es seine Berechtigung. Nur, was passiert, wenn dies viel früher und intensiver als nötig auftritt? Wie wirkt es sich auf das Leben aus? Und was hilft?

Die meisten Menschen können sich im Alltag ausreichend entspannen. Hinlegen, was positives denken, einen Film oder gutes Essen mit Freunden geniessen. Doch was, wenn das nicht entspannt – im Gegenteil, noch die Hyperaktivität verstärkt? Wir kennen das von unseren Kunden. Ruhig sitzen und nichts tun wird nach kurzer Zeit als Qual empfunden. Statt zu geniessen und z.B. einem Dialogen zu folgen, beschäftigt man sich mit seiner inneren Unruhe. Man versucht sein Verhalten zu kontrollieren – um nicht negativ aufzufallen – was die innere Unruhe gar verstärken kann.
Schlussendlich zeigen sich gehäuft Muskelverspannungen, Rücken/Nacken/Kopfschmerzen, die Stresstoleranz sinkt, Schlaf- und Essgewohnheiten verändern sich negativ. Zuletzt gefährdet es den Arbeitsplatz und die Beziehung.


Was hilft mit einer starken Hyperaktivität besser umzugehen? Dazu möchten wir 3 einfache Tipps geben:

Erster Tipp:
Genügend Bewegung. Oft reicht es, einige Schritte zu gehen. Dazu braucht es im Alltag keinen stündigen Spaziergang. Vom Arbeitsplatz aufstehen, kurz aufs Klo, zu Fuss statt den Lift benutzen oder ein Stehpult beantragen, kann schon lindernd wirken. Bei der Mittagspause 15min spazieren und nach Feierabend 3 Busstationen vorher aussteigen und schon geht man entspannter in den Feierabend. Gelegentlich ein paar Turnübungen über den Tag verteilen, Anleitungen gibt es genug. Und wieso nicht den Partner/die Partnerin am Abend auf einen Spaziergang einladen und im Haushalt aktiv mithelfen?

Zweiter Tipp:
Pausen machen. “Nach der Pause soll man sich fitter fühlen als vor der Pause”. Pausenräume sind für Betroffene eher stressig. Lärmig, Hektik, gleichzeitige Dialoge Kreuz und Quer…das entspannt nicht. Wieso nicht eine kurze Meditation, 10x gut durchatmen, frische Luft schnappen oder auch abschalten und ein Sudoku? Man kann sich bewusst ein Tee gönnen oder in Ruhe an die letzten Ferien erinnern, sofern diese schön waren. Pausen können oft frei gestaltet werden, an einem Ort der Wahl!

Dritter Tipp:
Sich was gönnen. Viele fühlen sich von morgens bis abends unter Stress. Sich was gönnen entspannt und macht glücklich. Das muss nicht viel kosten. Ein paar wärmende Sonnenstrahlen, einen Kaffee, eine Zeitung oder Buch lesen, einen guten Freund treffen, ein Spielabend mit Kollegen, oder ein Wochenende in der erholsamen Natur. Die meisten haben unzählige Ideen. Meisten denken sie jedoch: “Erst wenn ich alles erledigt habe, darf ich es mir gönnen.” Gönnen Sie es sich heute, denn das Leben findet im “Hier und Jetzt” statt und nicht im “Gestern und Morgen”.

Mit ein paar wenigen Veränderungen kann man der Hyperaktivität ganz gut entgegenwirken. Wir wünschen viel Spass bei der Umsetzung.

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