Coaching – Eine Ergänzung zur Psychotherapie

Oft werden wir gefragt: “Was ist besser – Coaching oder Psychotherapie”? Unsere Antwort: “Keines von beidem ist besser, beides ist, je nach Thema und Situation sinnvoll”. Wir haben Kunden, welche das Coaching als praxisnahe und hilfreiche Ergänzung zu ihrer Psychotherapie sehen.

Warum macht das Sinn?

ADHS, besonders ein unbehandeltes oder unwissendes kann grosses Leiden verursachen. Dabei können Begleiterkrankungen wie Depressionen, Sucht oder Angststörungen entstehen. Oft wird die Begleiterkrankung erkannt und behandelt, dabei liegt jedoch eine AD(H)S-Symptomatik darunter, welcher ebenso Beachtung geschenkt werden muss. Sich mit “seinem” AD(H)S auseinanderzusetzten, seine Stärken und Schwächen zu kennen, Situationen einschätzen zu können und sich lieben zu lernen, ist für Betroffene wichtig und heilsam. Über seine Stolpersteine sprechen und sich dabei ernst genommen fühlen, eigene Lösungen für alltägliche Herausforderungen kreieren und seine Erfolge feiern, das bietet ein Coaching mit Coaches, welche Erfahrung mit der ADHS-Symptomatik haben. Warum? Weil sie den Hintergrund verstehen und mit den Coachees näher an der Praxis arbeiten, auch mal am Arbeitsplatz, zu Hause oder unterwegs. Eine enge Begleitung in der Lösungsumsetzung hilft, den Fokus nicht aus den Augen zu verlieren. Entfernt vergleichbar vielleicht mit einem Blindenhund, welcher nicht von der Seite weicht und auf mögliche Gefahren aufmerksam macht.

Durch eine Zusammenarbeit von Therapeuten und Coaches entstehen so neue Möglichkeiten in der Alltagsbewältigung für die Coachees, welche stark unter den AD(H)S-Symptomen leiden.

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