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Wenn man vergisst, was man vergessen hat…

Der Betroffene dieser wahren Erzählung erlaubte es mir, sie in anonymisierter Form zu veröffentlichen.
Schon früh habe er von Umfeld gehört, er sei speziell. Dazumal habe er sich darunter nichts vorstellen können. Er sei ein wenig verträumt, und brauche im Unterricht etwas länger als andere, doch das war’s dann auch mit Info.

Erst mit 34 habe er bei seinem Hausarzt erwähnt, dass er während dem er etwas suche, vergesse, was er eigentlich gerade suche. Er habe nie einen Grund gesehen, dies bei einem Arzt anzusprechen, denn es sei für ihn seit Kindheit normal gewesen: Die Sportsachen für den Unterricht zu Hause vergessen. Mit den Kollegen sei er in die Badi gefahren und habe die Badehose zu Hause liegen lassen. Später im Beruf habe er erst im letzten Augenblick begriffen, dass heute eine wichtige Sitzung stattfinde und er überhaupt nicht vorbereitet sei. Dazumal habe er alles im letzten Augenblick erledigt und erschien meistens ganz knapp oder zu spät.

Dank der ärztlichen Unterstützung vergesse er weniger. Doch schon bald habe er festgestellt, er komme nicht mehr weiter. Er habe sich über Sachverhalte aufgeregt, die gar nicht relevant waren. Oder er habe die Prioritäten zwar geplant, jedoch nie daran halten können.
So habe er nach einem ADHS Coach gesucht und sei auf unserer Website fündig worden.

Er habe den Entscheid, ein Coaching beizuziehen nie bereut.
“Wenn ich mir überlege, wie oft ich Tage, Woche, ja über Monate wichtige Aufgaben vor mich hingeschoben habe…klar, ein Coaching ist nicht gratis. Aber wenn ich für “jedes Gedanken an das Problem” nur 10 Rappen zur Seite gelegt hätte, hätte ich jetzt einem Millionen-Kredit am Hals und die Probleme noch immer nicht gelöst. So gesehen ist ein Coaching äusserst günstig.”

Dank dem Coaching kenne er neue, alltagstaugliche Strategien. Er suche heute nur selten etwas, und wenn wissen er wenigstens was zu suchen sei. Er sei wesentlich effizienter bei der Arbeit und habe auch mal Feierabend. Die gewonnene Zeit geniesse er heute sehr, seine Lebensqualität sei dadurch enorm gewachsen.

Persönliche Anmerkung, die wir veröffentlichen dürfen:
“Zum Nachhinein wurde mir bewusst, wie doof ich war. Ständig hatte ich das Gefühl in mir, immer und alles alleine bewältigen zu müssen. Den Entscheid, ein Coach beizuziehen schob ich ebenfalls zu lange vor mir her. Denn schon nach der ersten Stunde, haben sich so viele Blockaden in mir aufgelöst. Da lebst du mehr als 25 Jahre damit, ständig zu spät oder der Letzte zu sein und genierst dich deswegen. Und kaum sprichst du mit der richtigen Person darüber, löst sich das Problem innert einer Stunde auf. Ich kann jedem von herzen empfehlen auf eine erste Stunde einzulassen – ich habe es nie bereut.

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